Wer kennt es nicht? Da freut man sich auf den gemütlichen Feierabend, aber der/die Freund/in, Lebensgefährte/in bzw. Ehepartner/in bringt mal wieder Arbeit mit nach Hause. Da kann der Haussegen schon mal schief hängen.

Glücklich kann sich der schätzen, dessen Partner nur Akten mit anschleppt, die noch dringend bearbeitet werden müssen. Denn lasst Euch sagen, es gibt weitaus Schlimmeres. Denn als Partner einer Krankenschwester ist man da doch größeren Gefahren ausgesetzt. Da freut man sich richtig über Aussagen wie: „Schatz, überleg mal, mit wem Du so in den letzten Tagen Kontakt hattest, es könnte tödlich sein.“

Ärzte sind nicht unfehlbar. Das wäre zwar wünschenswert, kann aber niemand verlangen. Da kann es durchaus zu Fehleinschätzungen kommen. Und wenn dann noch ein Patient dazukommt, wo bei der Diagnose à la „Dr. House“ Krankheitssymptome sich völlig anders darstellen, als es üblicherweise erwartet wird, dann kann es für Ärzte, Pflegepersonal und deren Angehörige auch mal kritisch werden.

Hoch ansteckend, bei zu später Behandlung in bis zu 30% der Fälle tödlich, und selbst bei frühzeitiger Behandlung mit sehr hoher Gefahr von Folgeschäden. So sitzt man da erstmal und eigentlich bleibt nur eins übrig. Zu Hause bleiben, Inkubationszeit abwarten, eventuelle Prophylaxemassnahmen treffen und die Arbeitskollegen informieren, mit denen man zusammen gearbeitet hat, dass sie auf gewisse Symptome achten sollen. Und hoffen, dass der Kelch wieder mal an einem vorüber geht. Bis zur nächsten Krankheit.